Die Welt der ätherischen Öle

 

  • Was findest du „dufte“?

  • Was und wen kannst du gar nicht riechen?

  • Was stinkt dir?

  • Für was hast du einen guten Riecher?

 

Das Riechen

Die beiden Riechschleimhautfelder tragen etwa 10 Millionen Nervenzellen mit je sechs bis acht Flimmerhärchen, die an ihrer Oberfläche Rezeptoren unterschiedlicher Strukturen tragen, in welche die Duftmoleküle wie Schlüssel in ein Schloss passen und so einen Reiz auslösen, der in Form eines elektrischen Impulses an das Mittelhirn und hier zuerst an das Limbische System (alter Name: Riechhirn) weitergeleitet wird. Dies erklärt, weshalb der Geruch am unmittelbarsten mit unseren Gefühlen und damit unserem Gemüt und so dem Herzen verbunden ist. Bevor er noch unserem Bewusstsein zugänglich ist, hat er bereits seine Wirkung im Unterbewusstsein entfaltet. Aus jenem Teil des Gehirns hat sich bei den höheren Säugetieren und beim Menschen das Großhirn entwickelt. Dieses wurzelt sozusagen darin und bekommt seine Inspiration und Energie daher. Höhere Sinne wie das Hören und Sehen, haben sich erst später entwickelt und werden zuerst von der Großhirnrinde analysiert, bevor sie Reaktionen auslösen. 

Duftreize lösen im Limbischen System die Ausschüttung von Neurotransmittern aus.

Encephaline

sind schmerzstillend, können heitere bis euphorische Zustände bewirken und ein Gefühl des Wohlbefindens erzeugen.

Endorphine

sind ebenfalls schmerzstillend, sexuell stimulierend und regen ein Gefühl des Wohlbefindens an.

Serotonin

beruhigt und entspannt

Noradrenalin

regt an und macht wach

 

Das Limbische System

ist der Zugang zu unserem Seelenleben und enthält die Pläne unseres Innersten. Es ist Sitz von Sympathie / Antipathie, Motivation, Stimmungen, Erinnerung, Kreativität und der Regulierung des Vegetativums.

Wir riechen anders, je nachdem ob wir zufrieden, ängstlich, nervös oder in unserer Mitte sind. Düfte können ein Gefühl von Unlust oder Wohlbehagen erzeugen. Unbewusste Einstellungen sind im Limbischen System gespeichert. Sie können durch bestimmte Gerüche gelockert oder verändert werden. Viele Krankheiten entstehen auf dem Nährboden dieser Einstellungen. Düfte können uns Impulse geben, diese Barrieren zu übersteigen und den Boden zu verändern, so dass jenes, was uns schwächt, nicht mehr darauf wurzeln kann.

Interessant ist, dass reine ätherische Öle keine negativen Empfindungen wie Aggression oder Angst auslösen, wohingegen der Einsatz synthetischer Düfte in der paramilitärischen Forschung zu genau diesen Zwecken untersucht wurde und wird. Da diese in der Natur nicht vorkommen, erzeugen sie im Menschen ein Gefühl des Unwohlseins, der Desorientierung, Angst und Aggressionsbereitschaft, sich gegen Unbekanntes zu verteidigen.

 

Wenn wir mit ätherischen Ölen arbeiten dürfen, so lasst uns ihnen mit großer Hochachtung begegnen, ist doch in ihnen das Durchlaufen einer schier endlos erscheinenden Entwicklung zum Ausdruck gebracht, das wir hier als Mittel der Heilung in Händen halten.

Die direkte Verbindung welche das Riechen mit dem Gemüts- und Seelenleben eingeht, zeichnet sich auch in der Nahverbindung ab, in welcher Riechschleimhaut und Hypophyse liegen, die Steuerungszentrale des Drüsensystems schlechthin. In ihr sind Hormon- und Nervensystem vereint, besteht sie doch zu einer Hälfte aus neuronalem, zur anderen aus drüsigem Gewebe und nimmt auch auf beide Steuerungssysteme Einfluss. So dürfen wir es auch nicht als weit hergeholt betrachten, wenn wir die Heilung des Organismus durch die Nase und durch ihre Verwandte im Körper – die Haut angehen wollen. Die Herangehensweise des geschriebenen Wortes sperrt uns in die ordnende Kraft der Beschreibung und Klassifizierung. Deshalb sei jedem geraten, auch einen anderen Weg, den der Intuition, der direkten Wahrnehmung zu beschreiten, das volle Bukett eines jeden Öls auf sich wirken zu lassen und sich dabei zu beobachten. Dadurch erkennt man sein eigenes Selbst – denn insbesondere Vorlieben und Abneigungen können Geschichten aus unserer eigenen von Angst und Abhängigkeit durchtränkten Dunkelheit erzählen.

Die Speicherung der von uns wahrgenommenen Gerüche ist über das Limbische System sehr eng mit Erinnerungen und deren emotionalem Moment gekoppelt.

Die Geschichte der ätherischen Öle

Die Geschichte der ätherischen Öle begann vor mehr als 6000 Jahren. Ihren Ursprung findet sie im alten Ägypten, von wo aus Moses das Wissen um die lebendigen Essenzen ins heilige Land brachte. Auf der Ebers-Papyrusrolle (eine 265 m lange medizinische Schriftrolle - 1550 v. Chr.) befinden sich über 800 verschiedene Pflanzenbeschreibungen und Öl-Behandlungen. Aus der Bibel erfahren wir, dass Jesus und seine Jünger, darunter auch

Maria Magdalena, ätherische Öle zur Heilung verwendeten. Mit Maria Magdalena gelangte das alte Wissen um die Pflanzendestillation nach Frankreich. In Frankreich floss dieses Wissen mit den Traditionen der Druiden zusammen, die ebenfalls über ein hochentwickeltes Pflanzenwissen verfügten.

Im antiken Griechenland spielten Düfte im religiösen und privaten Leben eine übergeordnete Rolle. Der Aristoteles-Schüler und Naturforscher Theophrast von Eresos war einer der Ersten, der sich mit Pflanzen und Samen beschäftigte. Von ihm stammte die Studie „Über Gerüche“, eine wissenschaftliche Darstellung aller griechischen und importierten Duftstoffe sowie ihrer Mischungsmöglichkeiten. Die Römer übertrafen alles Vorherige. Unmengen an kostbaren Weihrauch und edler Myrrhe aus Arabien wurden verbraucht.  Im Orient (Persien, Arabien) waren Düfte und Wohlgerüche seit jeher omnipräsent. Die Rose galt als Symbol für die Vereinigung mit Gott – sie wurde als Königin der Blumen verehrt. Es war Brauch ankommende Gäste mit Rosenwasser zu besprühen. 

 

Dr. René-Maurice Gattefossé (1881-1950), französischer Kosmetikchemiker, gilt als „der Vater der Aromatherapie“, da er und eine Gruppe Wissenschaftler 1907 mit dem Studium ätherischer Öle begannen. In seinem Buch „Aromatherapie“ von 1937 beschreibt er die wahre Geschichte seiner inzwischen berühmt gewordenen Anwendung von ätherischem Lavendelöl zur Heilung seiner eigenen schweren Verbrennungen. 

 

Dr. Jean Valnet setzte im 2. Weltkrieg erfolgreich ätherische Öle ein nachdem seine

Antibiotika-Vorräte aufgebraucht waren. Zu seiner Überraschung zeigten die ätherischen Öle einen beeindruckenden Effekt in der Bekämpfung von Infektionen.

 

1990 haben der französische Allgemeinmediziner Dr. Daniel Pénoel und der Biochemiker Pierre Franchomme, gemeinsam das erste Nachschlagewerk verfasst, das die medizinische Heilwirkung von 270 ätherischen Ölen auflistet und erklärt, wie man sie in der klinischen Praxis einsetzen kann.

 

Gary Young ein amerikanischer Farmer, Forscher, Naturheiler und Destillateur von ätherischen Ölen entdeckte 1988 die alte Methode der Pflanzendestillation wieder.

Diese Methode ist so schonend, dass die Molekülketten unverändert und vollständig erhalten bleiben. Dadurch, dass die Moleküle soviel kleiner sind, ergibt sich eine viel stärkere Durchdringungsfähigkeit der Öle. Diese einzigartige Methode stellt die bisher in der Moderne bekannte und angewandte Form der Destillation von Pflanzenessenzen in den Schatten.

Allgemeines Frequenzen:

Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie es möglich ist, dass Menschen mit ihrer Stimme Gläser zum Zerspringen bringen können?

 

Eines vorab: Es ist zunächst nicht eine Frage der Lautstärke, sondern vor allem eine Frage der richtigen Frequenz!

 

Schlägt man beispielsweise ein Weinglas mit einem Löffel an, dann schwingt es mit seiner Eigenfrequenz. Besingt man das Glas nun mit dieser Frequenz, dann zerspringt es.

Die Frequenz, der durch die Stimme erzeugten Schallwellen, stimmt dabei mit der Eigenfrequenz des Weinglases überein.

Der Druck des Schalls regt das Glas zum Schwingen an, denn jedes schwingungsfähige System besitzt eine sogenannte Eigenfrequenz.

Wenn das Glas letztendlich zerspringt, dann spricht man im Fachjargon auch von einer „Resonanzkatastrophe“.

Alles im Universum besteht aus Schwingungen und Resonanzen, das haben Wissenschaftler schon vor langer Zeit bewiesen.

Was für das Universum gilt, trifft auch auf jeden Menschen und seinen schwingungsmäßigen Aufbau zu.

 

Durch die Quanten- und Biophysik wird das Denkmodell des Welle-Teilchen-Dualismus bestätigt.

 

Das heißt alle Materieteilchen haben Wellen und auch Teilchencharakter.

 

Im Rückschluss heißt das:

 

Alle Viren, Pilze, Bakterien haben eine elektromagnetische Abstrahlung.

 

Jedes Organ und jede Substanz hat ein für sich typisches Frequenzspektrum.

 

Jede Körperzelle hat ihre eigene Schwingungsfrequenz, mit der sie ihre Aufgaben bestmöglich erfüllen will, wie zum Beispiel das Versorgen mit Sauerstoff oder Ausleiten von Giften.

 

Die Behandlung mit Frequenzen hat eine sehr lange Tradition.